LYN YOGA #430 OnlineStunde | Sonnenfinsternis - Neumond im Löwen
Evelyn Vysher11 August 2026 • Dauer: 1 Stunde, 17 Minuten
Yoga zur Sonnenfinsternis & zum Neumond im Löwen
Diese Yogastunde steht im Zeichen der bevorstehenden Sonnenfinsternis und des Neumondes im Löwen. Wir nutzen diese besondere Phase, um nach innen zu lauschen und uns mit der Frage zu verbinden: Was möchte durch mich entstehen? Der Löwe steht dabei für Schöpferkraft, Kreativität, Lebensenergie und den Mut, das Eigene sichtbar werden zu lassen.
Wir beginnen in der Stille und nehmen Atem, Körper und Energiefeld bewusst wahr. Über Summen und das Tönen des A öffnen wir innerlich Raum für Neues. Der Löwe dient anschließend auch körperlich als reinigende Atemübung, um Spannungen loszulassen und Platz zu schaffen.
Mit Elementen aus Energy Medicine Yoga bringen wir die Energien ins Fließen: Niere 27, Thymus, Milz- und Magenpunkte sowie weitere Klopf- und Ausgleichsübungen unterstützen Erdung, Regulation und das Loslassen von Stress. Eine persönliche Intention begleitet uns durch die weitere Praxis.
Der Schwerpunkt der anschließenden Kundalini-Yoga-Sequenz liegt auf der Aufrichtung und Mobilisierung der Wirbelsäule. Kamelritt, yogische Waschmaschine, Bewegungen für Brustwirbelsäule und Schultern, Bärenkralle, Beckenbodenarbeit sowie die länger gehaltene Armhaltung mit Sat Nam fördern Bewusstheit, Ausdauer und den Energiefluss entlang der Wirbelsäule. Dabei beobachten wir immer wieder: Was geschieht, wenn Anstrengung entsteht? Wo halten wir fest – und wo können wir weicher werden?
Mehrere Runden Sonnengruß bringen Dynamik in die Praxis. In kraftvollen Kriegerpositionen, Hüftöffnungen, Drehungen, dreibeinigem Hund und weiteren fließenden Bewegungen verbinden wir Stabilität mit Ausrichtung und der Frage: Wohin möchte ich mich entwickeln?
Im ruhigeren Teil kräftigen wir nochmals bewusst die Körpermitte und arbeiten mit einer Energy-Medicine-Verbindung von Dreifach-Erwärmer und Milz. Intensive Dehnungen der Beinrückseiten und Beininnenseiten laden dazu ein, Unterschiede wahrzunehmen und zunehmend loszulassen. Denn wenn etwas Neues entstehen möchte, braucht es auch die Bereitschaft, Altes abzugeben.
Schulterstand beziehungsweise eine sanfte Umkehrhaltung, Pflug und Fisch führen schließlich in die Endentspannung. Im Shavasana erscheint noch einmal das innere Bild der Sonnenfinsternis: In der Stille darf sichtbar werden, was bisher vielleicht verborgen war. Ein Gefühl, ein Bild, eine Idee oder einfach ein Impuls darf sich zeigen.
Zum Abschluss verankern wir die Frage:
Was möchte durch mich entstehen – und was möchte ich dazu beitragen, dass die Welt ein Stückchen besser wird?
Drei gemeinsame OM schließen die Praxis ab – als Bewegung vom offenen Raum über die Zentrierung zurück zum inneren Punkt, zum eigenen Bindu.
Eine Stunde über Schöpferkraft, Energiefluss, Loslassen, innere Ausrichtung und die Öffnung für das Neue.