Slow (Strong) Vinyasa - Drehen aus der Mitte

Selina Truttmann

1 März 2026 • Dauer: 1 Stunde, 6 Minuten

Twists müssen nicht per se anstrengend und mühselig sein. Ja, sie können sehr schweisstreibend sein. Was hilft uns also, in intensiven Drehungen die Leichtigkeit zu bewahren und der Anstrengung standzuhalten? Twists dürfen sich stabil und erdend anfühlen. Der Atem soll auch in gedrehten Positionen frei fliessen können.

Mir helfen die folgenden drei Prinzipien (auf die ich auch in den ersten vier Minuten eingehe - feel free to skip), um bei mir zu bleiben, mich in einer intensiven Erfahrung halten zu können und mich sicher zu fühlen:

Prinzip 1: Länge vor Drehung
Zuerst Länge in der Wirbelsäule kreieren – die Schulterblätter sanft zusammenziehen – und erst dann in die Drehung gehen.

Prinzip 2: Initiierung aus der Mitte (Core)
Die Drehung entsteht aus unserer Mitte. Unterstützend kann die Imagination helfen, die Wirbelsäule von innen heraus langsam um die eigene Achse zu drehen.

Prinzip 3: Stabilisierung von Beinen und Becken
Die Basis bleibt aktiv und stabil. Zum Beispiel können im Krieger I die Füsse bewusst zueinander gezogen werden, um mehr Erdung zu erfahren.

Ich hoffe du spürst, wie sich damit mehr und mehr Leichtigkeit in die Anstrengung einschleicht und entschuldige bitte die mangelnde Bildqualität im Anfangsteil. #stilllearning

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Selina